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Alizée machte sich ihren Namen im Wettkampfsport und ist eine der erfolgreichsten Kletterinnen in der französischen Nationalmannschaft. Allerdings führte die Verlockung des echten Felsens Alizée vom Plastik weg und hinzu einigen auf einige der schwierigsten Routen und Boulder der Welt.

Nach ihrer erfolgreichen Begehung im Januar 2012 auf La Reina Mora in Siurana, war sie weltweit die erst vierte Frau, die die Schwierigkeit 9a (XI) oder höher klettern konnte. Heutzutage reist sie um die Welt, von den USA nach Spanien, Südafrika und Norwegen, auf der Suche nach schwierigen Klettertouren und Boulder-Problemen, an denen sie sich messen kann.

„Ich fing an mit meinem Vater am Fels zu klettern, als ich 10 Jahre alt war. Wenn ich am Fels bin, bin ich ganz ich selbst, ich konzentriere mich nur aufs Klettern, ich mache mir um nichts anderes Sorgen. Ich genieße es, von den Elementen und der Natur umgeben zu sein und nette Leute kennenzulernen. Ich reise leidenschaftlich gerne, um Projekte zu finden, die mich fordern und um mich geistig und körperlich weiterzuentwickeln, damit ich die schwersten Routen überhaupt klettern kann.

Meine erste 8a (IX+), Ceou "Et Mourir de Plaisir", kletterte ich mit 13. 15 Jahre lang nahm ich als Mitglied der französischen Nationalmannschaft an Jugend- und Erwachsenenwettkämpfen teil, weil ich glaubte, dass dies mir bei meiner Weiterentwicklung helfen würde. 2003 gewann ich die Jugendweltmeisterschaft und erreichte Podiumsplätze in der Lead-Weltmeisterschaft und der Europameisterschaft. Zwischen 2005 und 2008 versuchte ich mich in einer anderen Sportart: Stabhochsprung, kletterte aber noch an Wochenenden am Fels, und wurde französische Meisterin.

Vor zwei Jahren merkte ich jedoch, dass ich viel lieber am natürlichen Felsen kletterte als drinnen an künstlichen Klettergriffen. Ich musste raus, mich in große Projekte vertiefen, ohne die zeitlichen Einschränkungen durch die Termine der Wettkampfsaison. Also entschied ich mich mit dem Wettkampf aufzuhören und stattdessen Kletterrouten und Boulder zu kombinieren, um meine Körperkraft zu stärken, was zur Verbesserung meiner Kletterfähigkeiten führte.

Jetzt bin ich das ganze Jahr zum Klettern und Bouldern in verschiedenen Ländern unterwegs und mit der Hilfe meines Partners und meiner Freunde teste und fordere ich mich selbst.“

Nennenswerte Begehungen:

  • Estado Critico, Siurana 9A
  • La Reina Mora, Siurana 9A
  • Chikane, Siurana 8C+
  • Coma San Pere, Margalef 8C+
  • El rastro, Siurana 8C+
  • Patinoso, Siurana 8C+
  • L'arcademicien, Ceuse 8C
  • Dure limites, Ceuse 8C
  • Aitzol, Margalef 8C

Boulder:

  • Wheel of Retardation, Rocklands 8B
  • L'Arche, Rocklands 8B
  • Fragile Steps, Rocklands 8B
  • Green Mamba, Rocklands 8A+
  • Veritas Low Left, Rocky Mountain National Park 8A+
  • Leopard Cave, Rocklands 8A+
  • Law and Order, Rocklands 8A+
  • A Tea with Elmarie, Rocklands 8A

Interview mit Alizée

Es besteht kein Zweifel an den körperlichen Fähigkeiten, die Du Dir antrainieren musstest, um einige der schwierigsten Sportrouten der Welt meistern zu können. Aber welche mentalen Herausforderungen musstest Du für die Bewältigung der Schwierigkeit 9a überwinden, und wie hast Du das geschafft?

Wenn mich eine Route inspiriert, denke ich nur an die Freude am Klettern und wie gerne ich es tue. Ich konzentriere mich ganz auf die Problemlösung und versuche verschiedene Taktiken, bis ich es geschafft habe. Ich frag mich nie, ob ich dazu wohl in der Lage bin, denn Aufgeben steht nicht zu Wahl; es kann dauern, vielleicht einige Jahre, aber ich bin mir immer sicher, dass ich irgendwann körperlich und geistig in der Lage bin, meine Ziele zu erreichen.

Sicherlich ist der Weg dorthin nicht leicht und an besonders harten Tagen habe ich manchmal Zweifel, aber diese Tage sind für die Weiterentwicklung meines Lebens, Selbstbewusstseins und Kletterns wichtig! Die Leute um mich herum helfen mir aus diesen Erfahrungen zu lernen und das verleiht mir Kraft.
Du führst ein ziemliches Nomadenleben mit Projekten rund um den Globus.

Sehnst Du Dich nie nach einem etwas ruhigeren Leben, oder gefällt es Dir ständig unterwegs zu sein?

Seit ich klein war, fällt es mir schwer, mehr als drei Monate am gleichen Ort zu bleiben. Ich liebe es, neue Orte zu entdecken, neue Leute kennenzulernen und immer Neues zu lernen. Ich wollte nie ganz an einem Ort bleiben, aber ich kehre gerne und oft an Orte zurück, die mir besonders gut gefallen haben. Vor allem, wenn es Projekte sind, die Zeit in Anspruch nehmen! Ich fahre ein paar Mal im Jahr in meine Heimatstadt zurück, um meine Familie zu sehen und ihnen die unglaublichen Orte zu zeigen, die ich besucht habe.

Viele Deiner Erfolge setzten eine hohe Konzentration auf die vor Dir liegenden Projekte oder Wettkämpfe voraus. Wie vermeidest Du Ablenkung?

Die Tatsache, dass Ich liebe was ich tue, hilft mir Ablenkungen zu vermeiden. Als ich jünger war, ließ ich mich leichter ablenken, aber ich habe gelernt, meine innere Balance zu finden und zu verstehen was ich tun muss, um mich geistig und körperlich gut zu fühlen. Mit der Zeit erkennen wir was wir brauchen und was wir meiden müssen.

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