Words By
Sam Farnsworth

Ich hatte schon richtig gute Merino-Baselayer und auch schon dünne Midlayer mit den gleichen Features wie der Rab Merino 160 Hoodie (Kapuze, lange Bündchen und einen langen Reißverschluss), aber das ist das erste Mal, dass ich die Stoffe und Features in nur einem einzigen Teil wirklich sinnvoll kombiniert sehe!

Bei der Schinderei im Zustieg und in schweißtreibenden Seillängen nimmt das Merino die Feuchtigkeit schnell auf. Das hilft dabei, auch bei großer Anstrengung kühl zu bleiben, während eine trockenere Schicht auf der Haut bei langen Aufenthalten an kalten Standplätzen wärmt. Ich habe zwar nicht ganz verstanden, wie die 37.5 Technology funktioniert, aber ich kann bezeugen, dass sie mehr als nur angenehm ist.

Der Schnitt des Hoodies ist ziemlich lang, so bleibt er während des Kletterns schön unter dem Klettergurt liegen. Die Arme sind ebenfalls sehr lang geschnitten, das verlängerte Bündchen und die Daumenschlaufen wärmen so die Handgelenke und die Finger. (Und die brauchen manchmal jeden Schutz, den sie kriegen können!)

Bei einem Sportklettertrip im Januar habe ich den Hoodie einen ganzen Monat lang fast täglich getragen. Hauptsächlich, weil ich wusste, dass Merino auch nach vielen Tagen noch nicht stinkt!

Im Januar in Spanien ist es morgens eiskalt und tagsüber oft warm und sonnig. Am Morgen war das Merino in mittlerer Dicke ideal unter ein paar anderen Kleidungsstücken. Später dann, in der stechenden Sonne im Standplatz und in langen Routen, war die Kapuze ideal, den Nacken und die Schultern vor der Sonne zu schützen. Es klingt vielleicht verrückt, aber liebe ich den Hoodie genau deswegen, obwohl ich nicht glaube, dass Rab daran gedacht hat, als sie es entwickelten! Es ging ihnen zweifelsohne um eher kalte Bedingungen, in denen man die Kapuze aufsetzen und den Reißverschluss zuziehen muss, um sein Gesicht warmzuhalten. Erstaunlich ist jedoch der Schnitt der Kapuze. Sie passt unter ein dünnes Beanie und trotzdem passt immer noch ein Helm darüber, was eine wunderbar warme Kombination ist.

Der tiefe Reißverschluss an der Brust ist super, um deine Körpertemperatur beim Zustieg, Laufen, Mountainbiken, Gehen und Klettern und so weiter zu regulieren. Und ja, er ist sogar groß genug, um ihn auch mit dicken Handschuhen bedienen zu können!

Die Kombination des tiefen Frontreißverschlusses mit den Daumenschlaufen und der Kapuze macht das Oberteil unglaublich vielseitig, während die hohe Feuchtigkeitsaufnahme es zum idealen Baselayer macht, solange man ein atmungsaktives Kleidungsstück darüber trägt. Für mich ist es die perfekte Kombination aus natürlichem Material, tollem Schnitt und genau der richtigen Menge an Designfeatures.

Sam Farnsworth has been instructing for fifteen years. His climbing career began in native Devon, and once he'd escaped the cream teas, has taken him all over; from Yosemite, to Venezuela and throughout the UK. Sam runs North Wales-based Gaia Adventures, delivering climbing and summer mountaineering courses, as overnight portaledge adventures and sport climbing trips in Spain.