Words By
Bronwyn Hodgins

Am 8. November 2018, nachdem ich die Route „Freerider“ über fünf Tage hinweg frei geklettert war, stand ich auf dem Gipfel des El Capitan im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien. Mit Jacobs Unterstützung stieg ich an Schlüsselstellen vor und fiel nur dreimal während der über 900-m-Begehung ins Seil. In diesen Fällen begann ich die Seillänge erneut und beendete so alle nacheinander erfolgreich. Es kam mir beinahe leicht vor! Doch in Wirklichkeit war es das nicht. Es war eine wahre Schlacht – eine heftige 4-jährige Schlacht … 

Der Freerider mit einer Bewertung von 13a/7c+ ist beinahe 1000 m hoch (mit 32 Seillängen). Wer sich an dieser Route versucht, klettert meist im Bigwall-Stil über mehrere Tage hinweg. Die Herausforderung ist, jede Seillänge „frei“ zu klettern – also ohne Stürze oder auf Hilfsmittel zurückzugreifen. Wenn man fällt, klettert man wieder hinab und beginnt einen neuen Versuch dieser Seillänge. Im Juni 2015 unternahm ich meinen ersten Versuch auf dieser Route mit Jacob Cook, Chris Bevins und Sheriff, dem aufblasbaren Hai (Film hier). Im November 2016 versuchte ich es erneut, diesmal mit Alix Morris – somit waren wir ein komplett weibliches Kletterteam. Alix und ich kämpften uns über sieben Tage an der Wand entlang dem Gipfel entgegen. Sie schaffte eine beeindruckende freie Begehung, während mir leider eine einzelne Seillänge dazu fehlte.

Der Huber-Fels.

Mit Chris und Jacob kletterte ich am Huber-Fels vorbei. ese Schwierigkeitsstufe kam mit weiterhin komplett unmöglich vor! Als ich mit Alix unterwegs war, hatte ich zwei Tage damit verbracht, mir an dieser Seillänge die Finger blutig zu klettern. Ich hatte alle Bewegungen verstanden und sie zu einer Sequenz zusammengeführt, doch den „Ninja-Kick“ ganz zum Schluss konnte ich nicht durchführen. Ich schaffte es einfach nicht. Nicht einmal ansatzweise. Ich gab auf und machte stattdessen an der Teflon Corner weiter, eine alternative Schlüsselstelle, an der Alix sich gerade versuchte. Unmöglich. Und jetzt wurden auch meine Handflächen wund. Am Abend des 5. Tages schaffte Alix die Teflon Corner! Nachdem Alix an diesem Abend ins Bett ging, schnappte ich mir ein Selbstsicherungsgerät und arbeitete am Ninja-Kick. Immer und immer wieder. Schwingen. Treten. Verfehlt. Sturz. Noch mal von vorne. Ich schaffte es einfach nicht. Ich kletterte wieder hoch in unser Lager. Obwohl ich mich geschlagen geben musste, war ich mehr als nur bereit, Alix bis an den Gipfel zu unterstützen.

Dieses Jahr war ich wieder am Berg und bereit für eine letzte Revanche.

Jacob und ich standen auf der Wiese, der El Capitan Meadow, und packten Ausrüstung und Verpflegung zusammen. Wasser und Lebensmittel für eine ganze Woche – drei Tage davon rechneten wir für meinen Versuch am Huber-Fels ein. An der Südwand war es noch unendlich heiß, so begannen wir unsere Begehung erst nachmittags um 17:00 Uhr am 4. November 2018. Wir kletterten die ersten 12 Seillängen entlang empfindlicher Platten bei kühlerer Witterung im Licht unserer Stirnlampen. Die Strecke, die mir beim ersten Mal schwer und gefährlich vorgekommen war, war für uns in der kühlen Abendluft kein Problem mehr. Gegen 22:00 Uhr erreichten wir unser Biwak und bereiteten leise unser Abendessen zu, um das europäische Pärchen, das bereits da war, nicht zu wecken.

Der nächste Tag war außerordentlich warm. Wir begannen, Spalten und Kamine emporzuklettern, doch am frühen Nachmittag war es bereits zu heiß. Unter unserer Plane versuchten wir, uns vor der Sonne zu schützen. An diesem Abend stieg ich mit einer Stirnlampe ausgerüstet am berüchtigten „Monster Offwidth“ vor. Als ich später müde, aber noch nicht erschöpft in meinem Schlafsack lag, dachte ich an unseren Versuch vor zwei Jahren zurück …

***

Alix und ich erreichen die Basis des MONSTER OFFWIDTH am frühen Nachmittag des 2. Tages. Also, nicht ganz … Um zum „Monster“ zu gelangen, muss man zuerst einen ungeschützten 11d-Quergang schaffen, mit einem Sprung an der Schlüsselstelle, um die Kante der Monster-Spalte zu erreichen. Ich versuche mein Glück mit einem #4 und zwei in Größe #6 am Gurt. Ich klettere vom Fixpunkt weg, wo Alix wartet, bereite mich mental vor mit immer längeren Runouts … Jetzt bin ich da, ich kann die Kante fast erreichen … Sprung! Ich verfehle mein Ziel. AHHHHHHHHH Schwingen. Ich hänge 6 Meter unter Alix. Ich klettere das Seil empor. Alix ist dran. Los, los, los. Springen und schwiiiiingen. Mist. Ich bin dran. Immer wieder springen wir in Richtung Fels, versuchen verzweifelt, das Monster zu erreichen. Trotzdem haben wir Angst, es zu schaffen: wer auch immer ihn zuerst erreicht, muss vorsteigen. Und das an einem 60 m langen und 17 cm breiten Riss. Um ihn zu schützen, schiebt man einen #6 hinein, oder zwei zusammen. Der #6 wird für den Großteil der Seillänge in voller Breite benötigt und an drei Stellen ist der Riss bereits zu breit. 

Quergang. Sprung. Schwingen. Quergang. Sprung. Schwingen. Die Sonne scheint auf uns herab. Unsere Hände schwitzen. Quergang. Sprung. Schwingen. Unsere Energie lässt nach. Quergang. Sprung. Schwingen. Es ist bestimmt mein 8. Versuch.

„Vielleicht sollten wir erstmal aufhören und es in ein paar Stunden noch mal versuchen. Dann ist es kühler und wir sind erholter.“ – Alix. „Ich will es noch einmal versuchen.“ – ich. „Das hast du eben schon gesagt.“ Ich nehme den #6 von meinem Gurt. „Der hält mich nur zurück.“ Wieder lege ich los. Los, los, los. Springen … greifen. Ich erstarre. Ich habe die Kante ergriffen. Die Kante des Monster. Keine Zeit zum Nachdenken. Mit letzter Kraft schiebe ich mein linkes Bein in die Öffnung und ziehe meinen Körper nach. Durchatmen. Ja! Ich habe es geschafft! Scheiße. Ich muss über 60 m Offwidth mit einem #6 in voller Breite vorsteigen. Und das mit nur einem Klemmgerät. Durchatmen. Eine lange Stunde voller Winden und Leiden später, befestige ich den Fixpunkt oben auf dem Monster. Jede Muskel meines Körpers ist erschöpft und die wunde, blutende Haut an meinem linken Schulterblatt habe ich noch nicht mal bemerkt. Die Sonne geht unter. „Stand, Alix!“, rufe ich. „Juhuuuuu, ja! Die allmächtige Bronwyn!“ Danke Alix. Für den Rest der Besteigung ist das Alix’ Spitzname für mich. Danke Alix. Wir sind aufgedreht und unsere Energie kehrt zurück. Alix schafft es kurz danach, die Seillänge ebenfalls zu klettern. Wir ziehen unsere Taschen hoch und lassen uns im Biwak nieder.

Ok, aber nun zurück zur Gegenwart. Zurück ins Jahr 2018. Unser dritter Tag ging entspannt los. Jacob und ich schliefen aus und entspannten uns dann unter unserem Sonnenschutz. Der Huber-Fels ist von 09:30 morgens bis zum Sonnenuntergang der prallen Sonne ausgesetzt. Man sollte ihn entweder am späten Abend oder am frühen Morgen besteigen. Ich ging meine Notizen noch einmal durch. Ja, ich hatte wirklich eine gesamte Seite über die Sequenz geschrieben, sie zwei Jahre aufbewahrt und wieder mitgebracht: die Abfolge jeder Bewegung detailliert aufgeführt. Die letzten Worte waren: „Dann schwingen, treten und runterfallen.“ So war es das letzte Mal gelaufen … Um etwa 16:00 Uhr begannen wir die leichten Seillängen in Richtung Felsen. Ich bürstete die Griffe aus, markierte einige Stellen mit Kreide, kletterte hinab und zog das Seil hinterher. Mit eingeschalteter Stirnlampe begann ich, mich entlang der Crimps und auf Reibung die Wand entlangzuhangeln. Lange wartete ich nicht.

Linke Hand am Seitgriff … linker Fuß auf Reibung … mit dem rechten Fuß auf die schwarze Stelle springen … rechte Hand zu dem wirklich schlechten Crimp … linken Fuß drehen, um die Ferse in die Einbuchtung zu schieben … rasch aufrichten, um den winzigen Griff mit der linken Hand zu ergreifen … und Konzentration. Alle anderen Gedanken verschwinden. Jetzt gibt es nur noch meinen Körper und die Bewegungssequenz, die ich durchführen muss. Eine präzise, genau einstudierte Tanzroutine. Die 600 m Nichts unter mir werden irrelevant. Alles außerhalb des Lichtstrahls meiner Stirnlampe ist unwichtig.

Noch ein paar Bewegungen mehr und plötzlich bin ich am Kick. Mit den Händen am Aufleger bewege ich meinen rechten Fuß hoch auf eine kaum erkennbare Kante und teste den Halt. Ich blicke die linke Wand an – nein, ich starre sie an – lenke meinen Blick auf ein winziges Grübchen, das mit Kreide markiert wurde. Mein Fuß muss genau dort landen. In einer plötzlichen Bewegung werfe ich meinen ganzen Körper nach links, schwinge mein links Bein, um den Sturz abzubremsen. Zack. Mein linker Fuß findet an der linken Wand Halt. HAJA! Ninja-Kick. Konzentration. Zitternd halte ich mich mit der rechten Hand unten am Aufleger fest, spanne meine Schultern an und strecke die linke Hand aus … noch ein bisschen … geschafft!

Fast benommen kletterte ich das letzte, leichtere Stück hinauf. Ich hängte die Sicherung ein.  Ich war schockiert. Ein Moment Stille, gefolgt von „Seil ein!“ Ein breites Lächeln machte sich auf meinem Gesicht breit. Ich konnte es nicht glauben. Ich stieß einen lauten Jubelschrei in der Dunkelheit aus, einen Schrei bis nach oben zum Mond und zu den Sternen. 

Ich konnte nicht aufhören, zu grinsen. Es ist möglich. Ich kann es schaffen. Ich werde es schaffen. Wir seilten uns zur unserem Biwak ab und aßen eine Dose gefüllte Weinblätter zur Feier des Tages. Am nächsten Morgen nahmen wir einige Liter Wasser aus unseren Taschen und ließen Sie am Biwak zurück. Ein Geschenk für die nächsten Kletterer. Wir kamen schneller voran als geplant. Wir jümarten unsere Seile hinauf, kletterten dann weiter und zogen unsere Taschen immer weiter empor, bis wir am nächsten Biwak, dem Block, am frühen Nachmittag ankamen. Vor zwei Jahren hatten Alix und ich hier vier Nächte verbracht, und uns von hier abgeseilt, um die Schlüsselstelle immer wieder zu probieren. Doch für Jacob und mich war nun Entspannung angesagt. Wir setzten uns unter die Schutzplane und aßen Wraps und Schokolade zu Mittag. Wieder dachte ich zurück an 2016 …

***

Alix und ich sitzen auf dem Block. „Ich glaube, wir können es schaffen“, sage ich. „Ich denke für eine von uns – oder vielleicht sogar beide –, ist es möglich, die Schlüsselstelle zu schaffen.“ Alix sieht skeptisch aus. Zu diesem Zeitpunkt kletterten wir beide erst seit circa 4 Jahren. Sie kletterte fast ausschließlich in Yosemite und ihr Können war gerade auf Granit äußerst beeindruckend. Doch ich hatte mehr sportliche Seillängen geklettert als Alix und kannte mich besser mit Rotpunkt-Klettern aus. Ich wusste, dass eine zuvor unmöglich scheinende Seillänge möglich werden kann – wenn man nur genug Zeit mit ihr verbringt. Eine genaue Sequenz zusammenstellt und sie übt, bis man sie im Schlaf kann. Ich hatte schon mehrmals gesehen, wie Jacob das geschafft hatte. „Ich finde, wir sollten es versuchen“, sage ich. Allerdings hatten wir nur noch Wasser und Lebensmittel für einen Tag dabei. Wir ziehen Alix’ Handy aus der Tasche. Der Akku steht auf 1 %. Wir schreiben Jacob und Alix’ gutem Freund, Niels Tietze, schnell eine SMS und bitten um Hilfe. Das Handy geht aus. „Ist die SMS wirklich rausgegangen?“ „Ja.“ „Dann kommt wenigstens einer von ihnen?“ „Ich hoffe es.“ An diesem Abend seilen wir uns wieder zur Schlüsselstelle ab. Jetzt geht es um alles oder nichts.

Am nächsten Nachmittag hören wir über uns eine Stimme. Wir schauen hinauf und sehen Niels, wie er sich über uns an der Salathe Headwall abseilt. Er bindet eine kleine Tasche an das Ende seines Seils – eines sehr langen Seils – und lässt sie die letzten vier Seillängen hinab, bis sie in unserer Reichweite ist. Wir nehmen die Tasche, danken ihm und sehen zu, wie Mann und Seil wieder aus unserem Blickfeld verschwinden. Eine Luftbrücke am El Cap? In der Tasche erwarten uns ein paar Energieriegel, ein halb gegessenes Sandwich und ein paar Flaschen Gatorade. Später erfahren wir, dass Niels selbst auf dem El Cap unterwegs war, als er die SMS bekam. Nachdem er den Gipfel erreicht hatte, kletterte zu uns hinunter, um uns seine verbleibenden Vorräte zu bringen, bevor er wieder ins Tal zurückkehrte. Tragischerweise verstarb Niels ein Jahr später, im November 2017, bei einem Kletterunfall. Ich kannte ihn nicht sehr gut, doch wir haben einige Male miteinander geredet, gegessen und gelacht. Bei einem unserer ersten Treffen fuhr er einen Umweg von einer ganzen Stunde, nur um meinen Van aus einer Grube zu schleppen. An diesem Abend aßen wir zusammen – seine Geschichten waren faszinierend. Er steckte voller begeistertem Tatendrang und lachte immer. Daran erinnere ich mich am meisten – sein breites Lächeln. Ich weiß, die Kletterer-Community trauert um dich, Niels. Ich danke dir, für deine offene Herzlichkeit.

Nach ein paar Stunden hören wir eine andere Stimme. Jacob! Jacob seilt sich an der Headwall ab und trifft uns an unserem Biwak. Er hat einen riesigen Rucksack dabei. „Kann ich mich heute Abend zu euch gesellen, meine Damen?“ Und dann: „Hat jemand Lust auf Ananas?“ Unsere Vorräte sind, gelinde gesagt, wieder ausreichend aufgestockt.

***

Die Gegenwart ruft. Der Wind wurde stärker und wir kletterten eine weitere Seillänge zum Sous-le-Toit-Absatz, direkt unter den Enduro Corners. Wieder schnappte ich mir meine Stirnlampe. Die erste Enduro war nicht einfach, doch ich hängte die Sicherungen ein und sicherte Jacob nach mir. Die zweite Enduro ist etwas schwerer und furchteinflößender. Ich schaute hoch und schauderte. Die Verankerung, ein Seil, das mindestens seit 4 Jahren schon dort war, war gerissen. Trotzdem legte ich los, kletterte hinauf und am zerrissenen Seil vorbei … Nein, zu unheimlich! Ich kletterte wieder runter zum Standplatz. „Ich schaffe es nicht! Ich bin so ein Weichei!“ Ich hätte weinen können. Ich machte mir selbst zu viel Druck. „Du bist kein Weichei“, redete Jacob mir gut zu. „Vielleicht kannst du ja etwas hinter das Seilende stecken?“ Ich schnappte mir einige kleine Klemmkeile, den Klemmkeilentferner und unsere schmalste Schlinge, und machte mich wieder auf den Weg, mit dem Ziel, irgendwie eine Lösung zu finden, diesen Abschnitt der Seillänge zu sichern. Ich stupste und schob und schaffte es am Ende, die Schlinge durchzuführen und zu befestigen. Eine wahre Welle der Erleichterung. Ich kletterte hinab, aß einen Energieriegel und hangelte wieder los. Ich befestigte das Seil an den Sicherungen und wir seilten uns ab zu unserem Camp am Sous-le-Toit. Nur noch eine 5.12-Seillänge bzw. fünf Seillängen insgesamt trennen uns vom Gipfel des El Cap. Morgen lassen wir ein paar weitere Liter Wasser hier …

Ich schlief tief und fest, bis die Sonne uns gegen 08:30 Uhr weckte. Wir frühstückten, packten unsere Sachen und arbeiteten uns wieder zu unserem Ausgangspunkt hinauf. Der 12a-Quergang ist kurz, aber heftig. Ich begann den Quergang nach links vom Standplatz aus, hielt mich an Seitgriffen und Gastons fest und bereitete mich auf einen großen Sprung vor. Ich stürzte. Mist. Ich kletterte das Seil hinauf und übte ein paar Bewegungen, bevor ich erneut zum Standplatz kam. Okay, los geht’s.. Ich bewegte mich langsam von Jacob weg, um den Grat herum und außer Sicht. Ja! Wir kletterten die folgenden fantastisch steilen 5.11-Risse hinauf und endlich schob ich meinen Körper in das letzte Offwidth. Am fünften Tag zogen wir unsere Taschen auf den Gipfel – mit einem wunderschönen rosa Sonnenuntergang als Kulisse. Wir kochten unser letztes Festmahl (Tüten-Curry) und legten uns in die Schlafsäcke. Am Himmel zogen Sternschnuppen an der Milchstraße vorbei, während wir ins Land der Träume verschwanden.

Dieses Mal lief alles überraschend glatt. Und doch ist es die Geschichte eines Kampfes – es geht um Anstrengung und Niederlage, um Erfolge und Sieg. Ein großes Danke, an alle, die mich dort oben begleitet haben: Chris, Sam, Alix, Niels, Nic und ganz besonders Jacob!

Die Geschichte ist aber noch nicht vorbei. Das hier ist nur der Anfang. Bis zum nächsten Mal, allmächtiger El Cap!