Nach Sammlung

  • Alpine Vielseitig, Klein verpackbar
  • Andes Infinium Extreme Bedingungen, TILT
  • Ascent Allgemeine Nutzung, Bequem
  • Expedition Expeditionsgebrauch, Extreme Bedingungen
  • Mythic Ultraleicht, Klein verpackbar
  • Neutrino Leicht, Klein verpackbar
  • Outpost Vielseitig, Allgemeine Nutzung
  • Solar Synthetic Insulation, Vielseitig

Empfehlung

Suchergebnisse für: ''

Vorgeschlagene Kategorien:

Triglav Triglav
2019-01-07 10:09:00

Text von | Dave Talbot

Die Nordwand des Triglav sah ich zum ersten Mal mit 19 in dem Buch 'The Big Walls' von Reinhold Messner. Der Berg und die Wand faszinierten mich seit damals.


Dave ist ein Bergsteiger /Ski-Lehrer und bereiste die Kletterberge der Welt, fuhr Ski und kletterte von Amerika bis Thailand Triglav, mit einer Höhe von 2 863 Metern, ist er der höchste Berg in Slowenien und der höchste Gipfel der Julischen Alpen. Im Buch wird die Geschichte der Erstbesteigung beschrieben und es enthält ein großes Farbfoto der wuchtigen Nordwand. Es zitiert Ludwig Sinek mit „... nur wenige Klettertouren haben einen solchen Eindruck in mir hinterlassen wie diese. Von den drei größten Wänden der Ostalpen scheint die Triglav-Wand die Schwierigste“. Die Route wird nur mit IV+ (UK Schwierigkeit ist ungefähr hart bis schwierig) angegeben, also bei einer Wand so groß wie El Cap aber mit einem deutlich vernünftigerem Schwierigkeitsgrad, schien es eine sehr gute Idee, den Flug zu buchen und sie auszuprobieren.

Unser Flugzeug landete in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana. Wir mieteten einen Wagen und fuhren das kurze Stück nach Bled, einer malerischen Stadt, wo wir uns für unseren Versuch an der Wand. Bled ist ein wunderschönes Touristenstädtchen. Das Dorf liegt an einem kristallklaren See, an den Ufern umrahmt von steilen Kalksteinwänden und Burgen, die sich aus den hügeligen Wäldern erheben. Es ist wie im Märchen. Außerdem ist es günstiger als andere Reiseziele in Europa. Wir bezahlten für unser Fremdenzimmer nur 17 Euro die Nacht, daher war es das perfekte Standquartier für den Start in unser Abenteuer.

Am ersten Tag fuhren ich mit meinem Kletterpartner Robyn in das Städtchen Mojstrana. Von hier aus führt ein 13 Kilometer langer prächtiger Feldweg durch die Wälder, an einem Wildfluss entlang bis zum Parkplatz, der für die Besteigung des Triglav vom Norden her genutzt wird. Man muss nur 400 Meter weit vom Parkplatz gehen, um den ersten umwerfenden Blick auf die Nordwand zu erhaschen. 1 400 Meter hoch und 4 Kilometer breit türmt sich die Wand aus dem Wald auf, und der Anblick haut dich aus den Socken. Es gibt dort eine gut platzierte Hütte, die auf der sonnigen Terrasse Essen und Getränke mit einem Blick auf die ganze Wand anbietet. Ein großes Schild in der Nähe zeigt alle wichtigen Kletterrouten auf der Wand und ist einen Blick wert, um genau zu wissen, wohin man ab hier gehen sollte.

 

Von der Reise am Vortag müde, war es für uns nur ein Erkundungstag, also beschlossen wir, uns den Weg dorthin zu merken, da wir am nächsten Tag bei Dunkelheit starten würden. Der Weg von der Hütte aus ist gut markiert und bekannt als die „Prager Route“. Am Rand der Route steht ein großer Felsblock, in den ein enormer Schlaghaken eingehämmert wurde, von hier aus wurde das Bild der Nordwand in Reinhold Messners Buch gemacht, also hielten auch wir für ein Foto an, bevor wir nach Hause gingen.

Am nächsten Tag, in der unheimlichen Ruhe des Sonnenaufgangs, sah die Wand noch beeindruckender aus. Ich stieg die erste Seillänge vor. Robyn und ich beschlossen, die einfachste der klassischen Routen der Wand zu machen, die 'Slowenische Route'. Wir hatten keine Vorstellung davon, wie lange es dauern würde, wie schwer es sein würde, den Weg zu finden oder wie die Qualität des Felses und die Absicherung sein würde - es gab eine ganze Menge Unsicherheiten.

Die Kletterei stellte sich als einfach heraus, wenn auch etwas lose an manchen Stellen, was aber an Felsen dieser Größe zu erwarten ist. Wir bemerkten ganz schnell, dass die Distanz zum Gipfel über uns nicht weniger zu werden schien. Wir bewegten uns gemeinsam über VD-bewertetes Gelände und galoppierten den Fels hinauf. Als ich die Topo checkte, erfreut über unsere Geschwindigkeit, stellte ich fest, dass wir erst den ersten, kleinen Abschnitt geklettert waren. Wir kletterten an Kanten, Wänden, Platten, durch Überhänge und Kamine. Gegen Mittag kamen wir zu den Zlatorog Absätzen, etwa auf halber Höhe der Wand. Wir setzten uns, zogen Bilanz, aßen etwas und beschlossen, es gut sein zu lassen und uns auf dem Prager Weg zurückzuziehen.

 

Am nächsten Tag wollten wir die Deutsche Route klettern, die an der ganzen Wand verläuft bis hinauf zum Gipfel des Triglav auf 2 864 m und wir wollten in der Wand biwakieren. Die ersten 6 Seillängen waren in schönem Fels, und am Ende der Seillänge 16 erreicht man den Deutschen Turm mit einem Wandbuch, das man unterschreibt und in das man alberne Einträge macht. Der Absatz ist geräumig, man hat eine tolle Aussicht auf die Wand und auf die Route, die man bisher geklettert ist. Ich wurde gewarnt, dass die Wegfindung im oberen Teil der Route schwierig sein würde. Das war absolut der Fall. Ich habe schon viele große Routen gemacht und ich musste meine ganze Erfahrung einbringen, um die richtige Passage durch das Gewirr da oben zu finden. Riesige Platten, von Wänden und Kanten zusammengehalten, die alle versuchten, dich vom Weg abzubringen, aber immerhin war die Kletterei einfach.

Nach weiteren 300 m erreichten wir die Lass Ausstiegsterasse. Von hier aus führt die Deutsche Route nach links und die Lange Deutsche Route nach rechts. Hier sieht man das „Fenster“, ein Loch im Felsen, durch das die Sonne scheint. Wir besprachen unsere Optionen und beschlossen, dass es links besser aussah als die unglaublich lockere rechte Seite, was im Rückblick eine einfache Entscheidung war. Ab dem Lass Ausstieg sind es ungefähr 6 weitere Seillängen und etwas einfache Kletterei, bevor dich die Nordwand ausspuckt und du auf der Spitze des Slowenischen Turms stehst. Dies ist der atemberaubendste Ort auf der ganzen Welt. Das war unser Biwakplatz. Relativ flach, mit einem guten Untergrund aus Stein, war er perfekt geeignet für eine gute Mütze Schlaf. Der Himmel über uns war klar und die Sternschnuppen waren spektakulär.

Es gibt vier Hauptgrate zum Gipfel. Der Nordgrat ist ungeschützt und brüchig, aber folgt der Langen Deutschen Route. In den anderen Routen wurden Fixseile und Klammern befestigt, um den Wanderern und Kletterern einen einfacheren Zugang zum Gipfel zu ermöglichen. Falls du kein geübter Kletterer bist, wählst du besser eine der gesicherten Routen zum Gipfel, einen Klettersteig und nicht die Wanderwege.

Einige Jungs, die wir in Bled getroffen haben, sagten „Du bist kein Slowene, so lange du noch nicht auf dem Triglav warst“, und an diesem klaren und wundervollen Vormittag konnten wir sehen, warum. Horden von Slowenen waren auf ihrem Weg auf den Berg hinauf. Was für eine Aussicht wartete hier auf sie!

Wir stiegen über die Tominsek Route ab, da diese anders ist als die Prager Route, die ich zuvor schon gemacht hatte, und diese enttäuschte ebenfalls nicht. Drehungen, Leitern, Abbrüche, Abklettern und exponierte Traversen. Nur dieser Weg wäre in UK eine Dreisterne-Kletterei.

Fazit
Slowenien ist ein schönes Land und hat den Vorteil, dass es wesentlich günstiger ist als andere alpine Regionen in Europa. Die Gipfel sind nicht höher als 3 000 Meter und Triglav ist der Höchste in Slowenien, wenn du also Deinen ersten 4 000er planst, ist das nicht der richtige Ort dafür. Wenn du aber nach atemberaubenden Wanderwegen und abenteuerlichen Kletterrouten Ausschau hältst, dann ist es ein tolles Ziel. Aber Vorsicht, lass Dich von den Schwierigkeitsgraden nicht täuschen. Du solltest in der Routennavigation sehr erfahren sein und lieber einige Grade tiefer klettern, um die Geschwindigkeit auf langen Routen halten zu können. Es gibt Hütten am Ausstieg der Nordwand, also musst du nicht biwakieren, aber sei trotzdem gut ausgerüstet, denn das Wetter kann schnell umschlagen (wie überall in den Bergen). Das ist eine fantastische Wand, und zieht natürlich viele Kletterer der unteren Schwierigkeitsgrade an. Stell einfach sicher, dass du die nötige Erfahrung für die gewählte Herausforderung hast.

Voies :
Le versant nord de Triglav peut être escaladé en été ou en hiver. Cependant, ce versant est gigantesque et connaître ses difficultés est indispensable pour réussir son ascension. Le versant offre des centaines de voies différentes et, comme tout versant de sa taille, possède un grand nombre de rochers fragiles.

La route classique par laquelle vous pouvez commencer, tout comme nous l’avons fait, est la « route allemande » : une voie d’escalade HS (« Hard Severe (très difficile) ») de 1 200 mètres. Levez-vous tôt, si vous prévoyez de la faire en une journée (montée et descente). La voie offre 16 longueurs d’escalade et l’on peut en sortir par les corniches de Zlatorog. Les corniches de Zlatorog sont en fait une épreuve en elles-mêmes, sur 5 km environ (que je ne recommande pas !). Si vous décidez de vous lancer, malgré tout, alors l’information suivante vous sera vitale. Je dis cela par expérience !

Après 16 longueurs, vous pouvez vous en sortir par.....

Continuez sur les corniches Zlatorog, en montant sur les rebords les plus hauts, mais ne vous pressez pas. Dès que vous voyez le bloc carré (vraiment reconnaissable à l’horizon), vous allez traverser un immense amphithéâtre. Passez devant le bloc carré et descendez sur 30 mètres. Si vous vous tournez sur la droite (dos à la paroi), vous verrez un ravin étroit. Descendez-le en rappel. Continuez à monter et descendre les ravins en descendant, encore une fois, en rappel. Enfin, descendez en rappel sur 50 mètres pour rejoindre le chemin Prag : large et amusant tout le long.

Ou continuez l’ascension du reste de la voie.....

Il y a quatre via ferratas qui mènent jusqu’au sommet. Toutes sont amusantes, intéressantes et valent bien 3 étoiles. De nombreuses voies sont beaucoup plus difficiles et nécessiteront de passer plusieurs jours sur la paroi.

Guide de voyage :
Guide de voyage : « Popular Climbing Routes in Slovenia (routes populaires en Slovénie) » de Tine Mihelic et Rudi Zaman (ISBN 978-961-261-340-2)

Quand y aller :
Mai – Septembre. Si vous escaladez le versant nord en début de saison, je vous conseille d’emporter un piolet avec vous, car la neige persiste dans les ravins.

Comment s’y rendre :
Vous pouvez prendre l’avion depuis n’importe quel aéroport du Royaume-Uni pour rejoindre la ville de Ljubljana. Ensuite, le trajet en voiture jusqu’à la ville de Bled est court et tout droit.

Où loger :
Vous pouvez loger à Bled, mais il faut savoir que c’est une ville incontestablement touristique. Si cela ne vous dérange pas, alors c’est une bonne option à 30 minutes seulement du parking de Triglav. Si vous cherchez d’autres options, il y a des villes plus proches du pic lui-même..... Booking.com vous facilite la tâche.

Si vous avez aimé le Summit Special (Sommet spécial) de Dave, alors vous pouvez cliquer ici pour en lire davantage !